aus 2016

Vorsicht beim Füttern von Vögeln am Balkon

26.09.2016

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Letzte Woche Herbstanfang und schon steht der Winter wieder kurz bevor. Während sie es sich mit Tee und Gebäck im warmen Zuhause gemütlich machen, denken viele auch an die Vögel, für die der Winter im Hinblick auf Nahrungssuche eine erhebliche Belastung darstellt. Nur zu gern stellen Tierfreunde deshalb Vogeltränken auf und schmücken Bäume und Sträucher mit Meisenknödeln und Co.

Dass das auf dem städtischen Balkon jedoch auch zu Problemen führen kann, zeigt ein aktueller Prozess am Amtsgericht in München. Eine Eigentümergemeinschaft verlangte dort, dass ein Eigentümer das Vogelfutter auf seinem Balkon entfernen solle. Er hatte dort neben Vogeltränken und Meisenknödel auch Rosinen in die Blumenkästen gestreut. Folge: Durch das Futter wurden viele Tauben angelockt, die den Balkon von da ab bevölkerten. Trotz Aufforderung, er solle das Vogelfutter vom Balkon entfernen, änderte der Eigentümer nichts an der Fütterung der Tiere und verstoß dadurch laut Eigentümergemeinschaft sowohl gegen die Hausordnung, die besagt, dass das Füttern von Tauben und Möwen auf dem Grundstück oder von der Wohnung aus, nicht gestattet sei als auch gegen das städtische Tierfütterungsverbot.

Am Amtsgericht wurde der Klage nun stattgegeben. Hier hieß es, dass der Eigentümer durch das Anfüttern der Tauben einen nicht kontrollierbaren Ansturm dieser herbeiführe und somit auch eine konkrete Gesundheitsgefährdung bestünde. Achtung also, wenn sie es in diesem Jahr ihren Balkon oder das städtische Grundstück mit Vogelfutter ausstatten. Sollten sie bemerken, dass vermehrt Tauben angelockt werden, empfiehlt es sich, dass Füttern einzustellen, um Beschwerden der Nachbarn vorzubeugen.

Bau- und Wohnmessen im Frühjahr 2017

16.09.2016

Blurred business people at a trade fair / Verschwommene Geschftsleute auf einer Messe

Zu Beginn des Jahres hatten wir euch bereits die wichtigsten deutschen Bau- und Wohnmessen für 2016 vorgestellt. Da sich das Jahr nun langsam aber sicher dem Ende zuneigt, haben wir schon mal einen Blick auf die Messetermine für 2017 geschaut und drei tollen Messen gefunden, die allesamt in Ostdeutschland stattfinden werden. Wie ihr in der Überblickstabelle sehen könnt, finden die Messen außerdem alle im Frühjahr statt, wodurch ihr euch tolle Inspirationen holen könnt, um bei den ersten wärmeren Temperaturen des neuen Jahres so richtig loszulegen in Sachen Neubau, Renovierung oder Dekorieren.

Haus-Garten-Freizeit   vom 11.-19.02.16    in: Leipzig

HAUS  Baumesse            vom 02.-05.03.16  in: Dresden

SaaleBAU Baumesse     vom: 17.-19.03.16  in: Halle

Klickt euch doch einfach mal durch und schaut, ob die Messen auch für euch interessant sein könnten. Vor allem die Haus-Garten-Freizeit-Messe können wir euch sehr ans Herz legen, denn sie bietet neben Wohnthemen auch ein großes Angebot für Kinder und Gartenliebhaber.

Sachsen: von Schwarmstädten und Schrumpfregionen

29.08.2016

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Eine neue Studie des Empirica Instituts offenbart die demografische Spaltung Sachsens. Während in insgesamt vier sächsischen Städten eine Kohortenwachstumsrate von mehr als 200 zwischen den Jahren 2009 und 2014 verzeichnet wurde, existieren mittlerweile 391 Gemeinden, die zunehmend Einwohner verlieren und insgesamt rund 1,9 Millionen Einwohner und damit 48 Prozent aller Sachsen zählen. Zu den so genannten Schwarmstädten (also Städten, in die es mehr und mehr Bewohner zieht) zählen in Sachsen Leipzig, Dresden, Chemnitz und Freiberg.

Die Gemeinden, die sich im Umland dieser Städte befinden, profitieren ebenfalls enorm von der Anziehungskraft der Metropolen. So kommen weitere neun Gemeinden zu mehr als 20.000 neuen Einwohnern – darunter Markleeberg, Radebeul, Freital aber auch Pirna, Glauchau oder Zwickau. Durch die Anziehungskraft der Schwarmstädte und umliegenden Gemeinden kann im Bundesland zunehmen eine Bevölkerungsverschiebung beobachtet werden, wodurch private und öffentliche Leistungsanbieter zunehmend vor teils unlösbare Probleme gestellt werden.

Während beispielsweise in den bevölkerungsarmen Gegenden die Infrastruktur nicht in vollem Umfang in Anspruch genommen wird, spitzt sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt oder auch im Hinblick auf ausreichende Kitaplätze in den Schwarmstädte immer stärker zu. Doch was kann gegen diese Entwicklung unternommen werden? Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., hat jüngst einen Zehn-Punkte-Plan zur Rettung von Schrumpfungsregionen herausgegeben. Finden könnt ihr diesen hier. Inwieweit diese Maßnahmen ausreichen werden, die Entwicklung aufzuhalten, bleibt nun abzuwarten. In jedem Fall muss gegen die demografische Spaltung Sachsens jedoch zeitnah eine Lösung gefunden werden.

 

Leipziger Tourismus wächst stetig

22.08.2016

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Der Leipziger Tourismus boomt! Insgesamt konnten in der ersten Jahreshälfte bereits 745.481 Ankünften und 1.390.200 Übernachtungen verzeichnet werden. Mit diesen Zahlen übertrifft das 1. Halbjahr 2016 sogar die erfolgreichen Monate des 1. Halbjahrs 2015 mit einem Anstieg von 5,1 Prozent bei den gezählten Übernachtungen und gut 4,5 Prozent mehr Ankünften als im Vorjahr.

Dass diese Entwicklungen die Lust von Investoren für neue Hotelprojekte steigen lässt, zeigt sich jüngst in einer Aus­wer­tung der Hotelmakler Chris­tie + Co. für die Fach­zeit­schrift Cost & Lo­gis. Darin wurde deutlich, dass in den kommenden Jahren eine große Ausweitung des deutschen Hotelmarktes bevorsteht. Noch vor den Hotelmärkten in München, Frankfurt und Hamburg wird die massivste Angebots-Ausweitung in Leipzig erwartet.

Mit insgesamt 4.320 Betten, auf 13 neue Hotels verteilt, ist in der Messestadt ein Anstieg des Angebots um mehr als 1/3 (33,8 Prozent) zu verzeichnen. Somit stehen die Chancen gut, dass der Tourismus in Leipzig auch weiterhin auf absolutem Erfolgskurs bleibt.

Blasengefahr auf deutschem Immobilienmarkt wächst

11.08.2016

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Das Forschungsinstitut empirica sieht Kaufpreise für Wohnimmobilien schneller steigen als Mieten und Einkommen. Grund dafür ist das weiterhin sehr knappe Grundstücksangebot in vielen deutschen Großstädten sowie die vermutete steigende Nachfrage in Folge des Brexits. Experten warnen mittlerweile bereits vor einer Immobilien-Blase. Berechnungen von Volkswirten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zufolge, befindet sich das Niveau deutscher Immobilienpreise mehr als 10 Prozent über dem Langfristigen Durchschnitt.

Diese Tatsache kann als Warnsignal gewertet werden, so wie es regelmäßig vor Finanzkrisen zu beobachten ist. Insgesamt untersuchte empirica zwölf deutsche Großstädte und verzeichnete bei acht davon (München, Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart, Bremen und Düsseldorf) eine „eher hohe Blasengefahr“. Auch für Essen und zum ersten Mal auch Dresden wurde das Gefahrenpotenzial als „mäßig hoch“ eingeschätzt.

In Leipzig dagegen fällt das Urteil über die ermittelte Blasengefahr „eher gering“ aus. Die Mieten und Kaufpreise seien mittlerweile an 209 Standorten nicht mehr im Gleichklang, so das Forschungsinstitut, das Immobilien-Entwicklungen über alle 402 Städte und Landkreise registrierte. Das bedeutet, dass das die Preise für Immobilien im 2. Quartal 2016 sehr viel schneller gestiegen sind als die Mieten. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt fortsetzt.

Die Vor- und Nachteile einer Doppelhaushälfte

01.08.2016

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Heute dreht sich bei uns alles um die Doppelhaushälfte, die für viele Menschen die optimale Wohnform darstellt und sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Welche diese sind und was man vor der Entscheidung für eine Doppelhaushälfte beachten sollte,  erfahrt ihr hier:

Kommen wir zuerst zu den Vorteilen dieser speziellen Wohnsituation. Zuallererst sollte bedacht werden, dass es sich bei einer Doppelhaushälfte um die perfekte alternative zu einem Einfamilienhaus handelt, denn sie verspricht hohen Wohnkomfort – meist auch durch einen eigenen Garten – bei einem günstigen Preis. Sie stellt damit einen guten Kompromiss zu einem teuren Einzelhaus und einem meist eher kleinen Reihenhaus dar. Vor allem auch aufgrund der oftmals größeren Grundstücke, dem individuell zu gestaltenden Grundriss sowie dem höheren Wiederverkaufswert stellt die Doppelhaushälfte eine gute Alternative zu einem einfachen Reihenhaus dar. Da an der geteilten Wand der Doppelhaushälfte keine Wärme verloren gehen kann, spart man außerdem Heizkosten und senkt die Baukosten, indem diese Wand nicht gedämmt werden muss. Das führt zu einer besseren Energiebilanz im Vergleich zu einem einzelnstehenden Haus.

Jedoch bringt diese Wohnform auch einen Nachteil mit sich. Da man mit den Nachbarn Tür an Tür wohnt, sollte man sich auf eine enge Nachbarschaft einstellen. Schon allein die Instandsetzungsarbeiten bedürfen einer engen Abstimmung mit den Nachbarn. Natürlich müssen auch bauliche Veränderungen stets mit den Nachbarn besprochen werden. Schlechte Stimmung oder gar Streit zwischen ihnen und den Bewohnern der zweiten Haushälfte können den Wohnkomfort dann sehr schnell beeinträchtigen. Wichtig ist es deshalb, aufgeschlossen zu sein und bei drohenden Konflikten sofort das klärende Gespräch zu suchen.

Beachtet werden sollte bautechnisch in jedem Fall eine gründliche Schallisolierung der gemeinsamen Wand. An dieser Wand sind außerdem natürlich keine Fenster planbar, weshalb darauf geachtet werden sollte, dass sich die eigene Doppelhaushälfte nicht im Schatten der direkten Nachbarn befindet. Hat man diese Merkmale der Doppelhaushälfte im Hinterkopf, wenn man sich für den Kauf eines solchen Hauses entscheidet, dann steht einem angenehmen Wohnkomfort nichts mehr im Wege. Wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid, dann klickt euch doch einfach mal durch unser Immobilienangebot, denn momentan haben wir beispielsweise diese beiden Doppelhaushälften im Angebot:

 

Doppelhaushälfte in Borna

Doppelhaushälfte in Kitzscher

Service-Tipp: Einbruchschutz zur Urlaubszeit

15.07.2016

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Der Sommer ist in vollem Gange und damit steht für viele auch die langersehnte Urlaubszeit an. Voll Vorfreude werden die letzten Besorgungen erledigt, bevor es mit dem Flieger, Zug oder Auto in die wohl verdiente Sommerpause geht. Leider steht diese jedoch allzu häufig auch mit einer erhöhten Einbruchgefahr in Verbindung, da gerade Einfamilienhäuser in dieser Zeit meist mehr als eine Woche lang leer stehen und dadurch das perfekte Ziel für den ein oder anderen Langfinger darstellen. Damit ihr in diesem Jahr völlig entspannt in den Urlaub starten könnt und euch beim Sonnen am Strand keine Gedanken über ein möglicherweise Einbruch-gefährdetes Zuhause machen müsst, haben wir ein wenig recherchiert und präsentieren euch verschiedene Tipps, die dabei helfen, dass Haus und Wohnung auch in eurer Abwesenheit gesichert sind.

Die Goldene Regel lautet in diesem Zusammenhang „Den Eindruck der Anwesenheit erwecken“. Rollläden runter, überquellender Briefkasten und pure Stille. Dieses sehr einladende Bild bietet sich Einbrechern auf ihrer Suche nach dem perfekten Ziel leider viel zu oft – deshalb sollte man vor Abreise unbedingt dafür sorgen, dass die eigenen Vier Wände trotz der eigenen Abwesenheit bewohnt aussehen. Wie das geht, lest ihr hier:

  • TV-Simulatoren (Diese springen meist bei Einbruch der Dämmerung an, oder werden vorher auf eine bestimmte Tageszeit hin programmiert und erzeugen ein flackerndes Zimmerlicht. Dadurch entsteht der Eindruck als würde im Haus oder der Wohnung jemand TV-Schauen)
  • elektronischer Wachhund (Hört sich verrückt an, ist aber tatsächlich auf dem Markt erhältlich. Elektronische Wachhunde besitzen einen integrierten Radarsensor und beginnen bei Bewegung laut zu bellen, wodurch möglich Eindringlinge abgeschreckt werden können)
  • Zeitschaltuhr (Diese kann an eine Energiesparlampe angeschlossen werden, wodurch das Licht im Haus zu einer bestimmten Zeit angeht und auch hier der Eindruck entsteht, es wäre jemand zuhause)
  • Aufkleber „Vorsicht Hund“ oder „Vorsicht Alarmanlage“  (Werden diese gut sichtbar an der Wohnungstür angebracht, können sie ebenfalls abschreckend auf mögliche Diebe wirken. Da Einbrecher eventuell kein Deutsch können, ist es ebenfalls sinnvoll Aufkleber mit Piktogrammen einzusetzen)
  • Minialarmanlagen (Diese können einfach im Fensterrahmen angebracht werden und springen an, sobald der Versuch unternommen wird, das Fenster aufzuhebeln.)

Wichtig ist es außerdem, keine Hinweise für Fremde zu hinterlassen, wie beispielsweise „Wir sind im Urlaub und erst ab kommender Woche wieder da“ auf dem Anrufbeantworter oder auch Urlaubsgrüße in sozialen Netzwerken. Bestenfalls könnt ihr Freude oder eure Nachbarn darum bitte, aller zwei Tage nach dem Rechten zu sehen und auch den Briefkasten zu leeren, da auch dieser dann kein Indiz mehr für eure Abwesenheit darstellt.

 

Skandal um Leipziger „herrenlose Häuser“ wird Fall für BGH

08.07.2016

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Jetzt beschäftigt die Affäre um die sogenannten herrenlosen Leipziger Häuser auch den Bundesgerichtshof. Für den 19. Juli hat der 5. Strafsenat geplant über den Freispruch der drei ehemaligen Mitarbeiter des Leipziger Rathauses zu entscheiden. Sie sollen insgesamt fünf Grundstücke zu Unrecht und auch unter Wert verkauft haben, da Erben vorhanden waren. Die Mitarbeiter hatten demnach die rechtmäßigen Erben in einigen Fällen nicht aufgesucht, um diese zu informieren. Der Anklage zufolge wurden den rechtmäßigen Immobilien-Erben in 45 Fällen keine Zinsen ausgezahlt – in 173 Fällen wurde auf die Erhebung von Verwaltungsgebühren verzichtet. Auf Basis dieser Anklage forderte die Staatsanwaltschaft bereits eine Verurteilung wegen Betrugs und Untreue. Da das Leipziger Landgericht das jedoch nicht als erwiesen erachtete, wurden die ehemaligen Rathausmitarbeiter frei gesprochen. Nun soll der Bundesgerichtshof über die Revision der Staatsanwaltschaft entscheiden. Wie das Urteil am 19. Juli lauten wird, erfahrt ihr natürlich hier auf dem Blog.

Hintergrund-Information: Nach dem Mauerfall gab es in Leipzig vielfach ungeklärte und zumeist sehr komplizierte Grundstücksverhältnisse. Aus diesem Grund wurden für viele leerstehende Gebäude in Leipzig gesetzliche Vertreter bestellt, die die Immobilien veräußerten. Der Erlös dieser Veräußerungen ging auf städtische Verwahrkonten. Als öffentlich wurde, dass bei vielen dieser Fälle nun aber, wohl aufgrund der schwierigen Ermittlungslage, versäumt wurde, die rechtmäßigen Erben aufzusuchen, entstand der Skandal um die herrenlosen Häuser der Messestadt.

Grundstein für „Lindenauer Hafen“ gelegt

01.07.2016

Seit vergangenem Wochenende ist er endlich gelegt – der Grundstein für den „Lindenauer Hafen“. Dabei handelt es sich um ein neu geplantes Leipziger Stadtviertel, in dem 2020 ganze 500 neue Wohnungen entstehen sollen. Das „Herzensprojekt“ des Oberbürgermeisters Burkhard Jung wurde bereits 2008 begonnen und ist seinen Aussagen zufolge ein „Ein Paradebeispiel der Stadtentwicklung.“

Die Entscheidung für die Anlage des neuen Stadviertels bezeichnet Jung vor dem Hintergrund des rasanten Wachstums in Leipzig als eine goldrichtige Entscheidung. Dass „goldrichtig“ in Bezug auf den „Lindenauer Hafen“ vielleicht nicht das allzu treffendste Wort ist, zeigte sich jedoch in der Vergangenheit an der Tatsache, dass es mehr als sieben Jahre dauerte, bis die ersten Grundstücke überhaupt verkauft wurden. Kalkuliert wurde mit Einnahmen von mehr als 7,6 Mio. Euro aus den Verkäufen der Grundstücke. Diese hohen Summen waren nötig, um die Bausummen von 18,1 Mio. Euro stemmen zu können.

Erst der enorme Zuzug in den vergangenen Jahren hat letztendlich dafür gesorgt, dass die Projektidee richtig anlaufen konnte. Aktuell sind die sechs der neuen verfügbaren Areale vergeben und bereits beplant – der Quadratmeterpreis beläuft sich hier auf durchschnittlich 220 Euro. Baudezernentin Dubrau meinte dazu: „Bei der Grundstücksvergabe haben wir großen Wert auf die städtebauliche und architektonische Qualität auf nachhaltiges Bauen gelegt.“. Bis Ende 2016 ist geplant auch die letzten drei Areale an den Mann zu bringen – bislang gibt es hier 32 Interessenten.

Wie sind sehr gespannt auf das neue Stadtviertel Leipzigs, das neben Plagwitz und Schleußig in einem der beliebtesten Gebiete der Messestadt entstehen wird. Sobald es Neuigkeiten zum Großprojekt „Lindenauer Hafen“ gibt, erfahrt ihr es natürlich hier auf Blog,

Maklergebühren für Besichtigungen nicht rechtens

23.06.2016

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Jüngst entschied das Stuttgarter Landesgericht, dass Immobilienvermittler keine Gebühren für Wohnungsbesichtigungen verlangen dürfen. Zu diesem Gerichtsurteil kam es, da sowohl der örtliche Mietverein aus als die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen einen Makler geklagt hatten. Circa 35 Euro hatte dieser pro Besichtigung von Mietinteressenten kassiert. So erschlich sich die Immobilienfirma die Maklergebühren, welche eigentlich vom Vermieter gezahlt werden müssen, von den potenziellen Mietern der Immobilien. Auf die Anklage konterte der Makler mit der Aussage, er habe die Wohnungen nicht als Immobilienvermittler, sondern als Dienstleister präsentiert.

Das Gericht befand diese Tatsache jedoch als nichtig, da es seine Tätigkeit eindeutig als Maklergeschäft definierte. Auf Basis des Gerichtsurteils können die Mietinteressenten die bereits gezahlten Gebühren nun zurückfordern. Insgesamt kann diese Entscheidung als wichtiger Erfolg für viele Wohnungssuchenden verbucht werden, da es trotz der eindeutigen Rechtslage (seit Juni 2015 muss der Auftraggeber des Maklers – also in den meisten Fällen der Vermieter – die Besichtigungskosten tragen) noch vorkommt, dass Makler unwissende Mietinteressenten zur Kasse bitten. Diese unzulässige Geschäftspraxis hat damit nun hoffentlich endgültig ein Ende.

Den Mietvertrag richtig lesen will gelernt sein

07.06.2016

Man signing a contract when buying a new house

Endlich ist die Traum-Wohnung gefunden und vom Einzug trennt euch lediglich die Unterschrift des Mietvertrags? Perfekt! Trotz Vorfreude und Co. solltet ihr das Vertragswerk jedoch nicht allzu voreilig unterzeichnen, sondern euch in jedem Fall genügend Zeit nehmen es gründlich durchzugehen. Damit ihr wisst, worauf es bei einem guten Mietvertrag ankommt, haben wir euch 5 Tipps zusammengestellt, die euch dessen Durchsicht erleichtern und dafür sorgen, dass ihr in unangenehme Vertrags-Fallen gar nicht erst hineintappt.

1) Überprüft die Angaben zur Wohnung

Eigentlich hat der BGH geregelt, dass eine Wohnung in Realität bis zu 10 Prozent kleiner ausfallen darf, als im Mietvertrag angegeben. Jedoch scheint er mittlerweile nicht mehr bedingungslos an dieser Regelung festzuhalten, denn die obersten Zivilrichter haben sich darauf geeinigt, dass Vermieter spätestens bei einer Mieterhöhung die tatsächliche Quadratmeterzahl zugrunde legen müssen. Künftige Mieter sollten die Angaben zur Wohnungsgröße in jedem Fall auf Plausibilität überprüfen und auch bei anderen Bestandteilen, die mit vermietet werden (bspw. Einbauküche oder Dachbodenabteil), beachten, ob diese auch tatsächlich vorhanden sowie mängelfrei sind.

2) Mietpreis mit dem geltenden Mietspiegel vergleichen

Die Mietpreisbremse regelt in immer mehr deutschen Städten, dass die Mietpreise nicht exorbitant hoch ausfallen können. Jedoch halten sich einige Vermieter nicht an diese Regelung (siehe Blogeintrag „Hohe Mieten trotz Mietpreisbremse? Vom 17.5.2016). Lohnenswert kann es deshalb sein, den Mietspiegel der Stadt bei der Gemeinde oder einem Mieterschutzverein zu erfragen. Generell gilt, dass der Mietpreis bei Neuvermietung in Städten mit Mietpreisbremse um bis zu 10 Prozent über dem ortsüblichen Mietspiegel liegen darf.

3) Handelt es sich um einen Zeitmietvertrag?

Zeitmietverträge sind nur dann wirksam, wenn im Mietvertrag ein Befristungsgrund, wie beispielsweise späterer Eigenbedarf, vermerkt ist. Das kann für den Mieter zu Nachteilen führen, da er so nicht vorzeitig kündigen kann und nach Ende der Frist direkt ausziehen muss. Zu überprüfen gilt deshalb – in Falle eines vom Vermieter ausgesprochenen Zeitmietvertrags – ob dieser auch regelkonform im Mietvertrag begründet ist. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann der Mietvertrag al unbefristet angesehen werden, wodurch dem Mieter die dreimonatige Kündigungsfrist zugutekommt.

4) Ist eine Staffel- oder Index-Miete vorgesehen?

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei einem Staffelmietvertrag um eine Regelung, bei der die Kaltmiete in vereinbarten Staffeln ansteigt. Um einen Indexmietvertrag handelt es sich dann, wenn die Miete parallel zu dem Anstieg der Lebenshaltungskosten steigt. Diese Art von Verträgen können insofern vorteilhaft sein, als dass sie keine „ungeregelten“ Mieterhöhungen erlauben – sprich wenn das Mietniveau insgesamt steigt, sind sie durch beide Vertragsarten geschützt und müssen nicht fürchten, dass ihre Miete ebenso ansteigt. Ebenso verhält es sich in der Regel bei Modernisierungs-Mieterhöhungen – auch in diesem Fall darf die Miete dann nicht angehoben werden. Nachteilig ist jedoch, dass der Preis der Wohnung später eventuell höher ist, als sie bei einem normalen Mietvertrag wäre und auch oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen kann.

5) Kleinreparaturklausel und Schönheitsreparaturklausel

Klauseln zu Schönheits- und Kleinreparaturen sind in vielen Mietverträgen enthalten. Das ist nachteilig für die Mieter, da ihnen so über die gesetzlichen Regelungen hinausgehende Pflichten auferlegt werden.  Vor dem Unterzeichnen des Mietvertrags sollte man daher genau darauf achten, ob es sich bei den Regelungen im Mietvertrag um Klauseln zur Kleinreparatur oder Schönheitsreparatur handelt, da sich beide Formen unterscheiden und somit verschiedene Anforderungen an den Mieter stellen.

Dem Thema „Kleinreparaturklausel und Schönheitsreparaturklausel“ widmen wir uns im nächsten Blogeintrag ausführlicher. Vorbeischauen lohnt also 😉

Leipziger Brühlpelzhaus wird komplett saniert

03.06.2016

Quelle: stadtbau.com

Quelle: stadtbau.com

Das Leipziger Brühlpelzhaus soll bald in neuem Glanz erstrahlen. Das Gebäude, welches bis vor kurzem noch das Zuhause von 500 Flüchtlingen darstellte, wird nun kernsaniert. In diesem Zuge soll zuerst die Fassade des Elfgeschossers demontiert werden, wodurch an der Stelle des Brühlpelzhauses bald nur noch ein Stahlbetonskelett sichtbar ist. Und was passiert dann?

Ziel ist es, den 50 Jahre alten Bürokomplex zu einem modernen Hotel- und Geschäftshaus umzugestalten. Die Hotelgruppe Adina Apartment Hotels ist neuer Betreiber des geplanten Vier-Sterne-Hotels, dass 166 Zimmer, ein Restaurant, eine Bar sowie ein großes Schwimmbad umfassen wird. Ab Oktober 2017 können dann bereits die ersten Gäste im neuen Innenstadt-Hotel begrüßt werden. Neben dem Hotelbetrieb soll im Erdgeschoss der Immobilie auch Platz für zwei Einzelhandelsflächen mit 90 und 140 m2 geschaffen werden. In Etage 9 und 10 sind außerdem Büros auf einer Gesamtfläche von 1.800 m2 geplant. Sie stellen, neben den Büros im Messeturm, dann die zweithöchsten Arbeitszimmer der Stadt dar.

Die neue Fassade des Hauses entstammt übrigens der Feder des Architekturbüros S&P Ingenieure und Architekten mit Sitz in Leipzig. Im Frühjahr 2015 hatten sie den Fassadenwettbewerb gewonnen, der vom Eigentümer ins Leben gerufen wurde. Ihre Idee: Ockerfarbene Keramikfliesen zur „Weichzeichnung“ und eine „Rückführung der Erdgeschosszonen in Richtung der historischen Anmutung“.

Service-Tipp: Hitze Zuhause vermeiden 

31.05.2016

Warm sun on midday

Im Prinzip ist es doch jedes Jahr das Gleiche: Ab Herbst und bis in Frühjahr hinein wünschen sich die meisten unter uns den Sommer schnellstmöglich zurück. Und ist er dann endlich da, ist die Freude vorerst auch groß – Eis essen, Baden gehen, lange Abende auf dem Balkon usw. Nach der ersten Euphorie beginnt es dann jedoch trotzdem – das große Stöhnen, wenn die eigenen vier Wände einer Sauna gleichen und man der Hitze draußen somit auch drinnen nicht mehr entfliehen kann. Damit ihr diesen Sommer restlos genießen könnt und zwar ohne das lästige Schwitzen Zuhause, haben wir euch drei Tipps für den Kampf gegen die Hitze zusammengestellt.

  1. Oberstes Gebot ist das gut getimte Lüften

Ist es draußen heiß, sollte man in jedem Fall vermeiden tagsüber zu lüften. Bevor man demnach das Haus am Morgen verlässt unbedingt alles Fenster schließen, denn auch ein kleiner Spalt eines angekippten Fensters kann dafür sorgen, dass sich die Wohnung aufheizt. Generell sollte man im Sommer Querlüften – also das Fenster komplett aufmachen – und zwar spät abends, nachts oder sehr früh am Morgen.

  1. Sonnenschutz an den Fenstern

Im Sommer ist es nicht nur wichtig seinen eigenen Körper mit Sonnencreme und Co. vor den Strahlen zu schützen. Auch geschützte Fenster sind wichtig, denn so kann vermieden werden, dass zu viel Wärme von draußen nach drinnen gelangt. So können Jalousien, Fensterläden oder Markisen dafür sorgen, dass nur wenig Sonnenstrahlen in das Haus gelangen. Sie werden von außen an dem Fenster befestigt und erfordern Eingriffe in die Bausubstanz, weshalb Mieter in jedem Fall zuerst die Erlaubnis des Vermieters einholen müssen, bevor sie über einen Sonnenschutz dieser Art nachdenken. Sollte es nicht möglich sein bauliche Veränderungen vorzunehmen, so können auch Sonnenschutzfolien Abhilfe schaffen. Sie werden von außen auf dem Fenster angebracht und reflektieren das Sonnenlicht. Bedenken sollte man hierbei jedoch, dass die Folien nur schwer wieder zu entfernen sind und somit im Winter eventuell ebenfalls die Sonne abhalten. Zwar nicht ganz so effektiv aber immerhin besser als nichts, ist innen liegender Sonnenschutz, sprich Blenden, Vorhänge oder Rollos. Sie sollten lichtundurchlässig sein und gut abdunkeln, um möglichst viel Sonneneinstrahlung zu reduzieren.

  1. Wärmequellen im Haus vermeiden

Der beste Sonnenschutz und das perfekt getimte Lüften bringen leider nicht viel, wenn es in den eigenen vier Wänden vor großen Wärmequellen nur so wimmelt. Dazu zählen beispielsweise Computer, Plasmafernseher oder auch Deckenfluter. Sie sollten nur dann angestellt werden, wenn sie wirklich in Gebrauch sind, da sie sonst unnötige Wärme produzieren können.

Hohe Mieten trotz Mietpreisbremse?

17.05.2016

Vor kurzem erst haben wir in einem Blogpost erklärt, um was es sich bei der Mietpreisbremse eigentlich handelt. Darin zeigten wir auch, dass die Regelung bereits in vielen Bundesländern greift, wenn auch die Mieter in Sachsen bislang vergeblich auf die Einführung der Mietpreisbremse hoffen. Einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Regiokontext, die vom Berliner Mieterverein in Auftrag gegeben wurde, zeigt nun jedoch, dass beispielsweise in Berlin, wo die Mietpreisbremse bereits seit Juni 2015 gilt, die Mieten trotzdem rund 30 Prozent über dem zulässigen Preis liegen. Für München zeigt sich ein ähnliches Bild: Auch hier gilt die Regelung bereits seit einiger Zeit und doch bewegen sich die Preisniveaus der Immobilien weit über der vorgegebenen örtlichen Vergleichsmiete.

Wie kann das sein? Das Problem bei der Mietpreisbremse ist, dass Vermieter an sich keine Sanktionen zu fürchten haben, sollten sie sich nicht an die örtlichen Vergleichsmieten halten, auf die sich die Regelung beruft. Die Mieter selbst müssen sich auf die Mietpreisbremse berufen und ihren Vermieter verklagen, sollte dieser zu hohe Preise verlangen. Aufgrund der ohnehin schon angespannten Lage auf den Wohnungsmärkten großer deutscher Städte und der damit verbundenen oft sehr müßigen Suche nach einer Wohnung, entschließt sich jedoch nur ein sehr geringer Bruchteil von Mietern für das Klagen. Anja Franz vom Mietverein München meint dazu: „Die meisten sind froh, wenn sie in München überhaupt eine Wohnung finden. Da wollen sie sich es nicht gleich als Erstes mit dem neuen Vermieter verscherzen.

Doch wie kann das Problem gelöst werden? Diese Frage ist leider nicht ohne weiteres zu beantworten, denn Grüne und Linke im Bundestag fordern die Mietpreisbremse zu überarbeiten und die Schwachstellen auszubessern, zeigt sich die große Koalition bislang eher unbeeindruckt von dieser Idee. Vor der ersten Auswertung der Mietpreisbremse, die für 2017 angesetzt ist, soll nicht an der Regelung gerüttelt werden. Luczak, ein CSU-Abgeordneter meint sogar, dass Mieten, die sich auf einem dauerhaft niedrigen Preisniveau bewegen würden, die Wohnungsbauwirtschafts bremsen könnten.

Fazit: Die Einführung der Mietpreisbremse führten bei den Mietern vieler Städte zu großen Hoffnungen in Punkto bezahlbarere Mieten. In der Realität ist die Regelung jedoch nicht weit davon entfernt, den Wohnungsmarkt für die Mieter tatsächlich angenehmer zu gestalten. Und solange die Mieter es sind, die selbst die Initiative ergreifen müssen, um den eigenen Vermieter zurecht zu weisen, wird es wohl noch sehr lange dauern, bis das Ziel „bezahlbare Wohnungen in Ballungsgebieten“ tatsächlich erreicht wird.

Immobilien-Energieausweise: Die wichtigsten Informationen

13.05.2016

Close up Conceptual of Insulation Symbol House with Red Bonnet in office burreau.

Geläufig ist den meisten das Wort Energieausweis wohl von Waschmaschine, Kühlschrank und Co. Auf den elektronischen Geräten ist die Energieeffizienzklasse vermerkt, die Käufern die Entscheidung für das richtige (umweltfreundliche) Gerät erleichtern kann.  Auch für Immobilien ist der Energieausweis seit 2007 nun Pflicht. Er gibt Auskunft über die Energieeffizienz eines Gebäudes, d.h. er zeigt die energetische Qualität der Immobilie und kann Interessierten somit wichtige Informationen über den privaten Energiekonsum geben (heißes Wasser, warme Räume etc.).

Bei den Energieausweisen für Immobilien müssen aktuell der Bedarfs- und der Verbrauchsausweis unterschieden werden. Ersterer basiert auf allen bautechnischen Daten, wie der Dämmung oder der Art der Heizung sowie den Durchschnitts-Verbrauchswerten und Klimadaten. Im Verbrauchsausweis hingegen bilden die tatsächlichen Energiewerte der letzten drei Jahre die Grundlage. In Punkte Visualisierung wurde in den Ausweisen, die bis Mai 2014 erstellt wurden, auf eine Farbskala von Grün bis Rot gesetzt. Neuere Exemplare arbeiten mit einer Einteilung in die Klassen A+ bis H. Mit 160 kWh/(m²a) Jahresverbraucht landet der deutsche Durschnitts-Wohnungsbestand in der Kategorie E.

Als exakte Vorhersage für den späteren individuellen Energieverbrauch der neuen Eigentümer oder Mieter sollte der Energieausweis jedoch nicht gehandelt werden. Das liegt natürlich zum einen an den alltäglichen Gewohnheiten jedes Einzelnen in Bezug auf Warmwasserverbrauch. Zum anderen jedoch unterscheidet sich vor allem in Häusern mehreren Wohnungen der Energiebedarf – man denke an Dachgeschosswohnungen m Vergleich zu Wohnungen im Erdgeschoss.

Service-Tipp: Lassen Sie sich bei Immobilien-Besichtigungen stets den jeweiligen Energieausweis vorlegen und beachten Sie dabei, dass die Bedarfsausweise im Vergleich zu den Verbrauchsausweisen in der Regel zu etwa einem Viertel schlechteren Energiekennwerten kommen.

Marktanteil von Airbnb und Co. an der Zahl der Gästebetten in Leipzig am zweithöchsten

09.05.2016

Weinflasche und zwei Glser am Bett

46.400 Wohnungen sollen die Online-Vermietungsportale Airbnb, Wimdu und 9flats dem deutschen Wohnungsmarkt entziehen. Diese immense Zahl wurde jetzt in einer Studie des Projektentwicklers GBI veröffentlicht. Pro Jahr werden über die Vermietungsportale dabei 14,5 Mio. Gästeübernachtungen generiert. Für die Studie wurden insgesamt 179 Städte untersucht, deren Einwohnerzahl bei über 50.000 liegt, wobei nur diejenigen Wohnungen berechnet wurden, die dauerhaft als Unterkunft angeboten werden und demnach der Hotellerie echte Konkurrenz machen. Einzelne Zimmer, die Privatpersonen an manchen Tagen im Jahr für Gäste zur Verfügung stellen, gingen demnach nicht in die Analyse ein.

Wie die Studienergebnisse zeigen, existieren in Berlin allein 14.400 Dauer-Unterkünfte, die über Airbnb und Co. angeboten werden. Den höchsten Marktanteil haben die Onlineportale der Studie zufolge in Berlin – zu den 30,3 Mio. Übernachtungen in Hotels und Pensionen kommen hier 6,1 Mio. weitere in Privatunterkünften, was einen Aufschlag von 20 Prozent ausmacht. Den zweiten Platz belegt Leipzig mit 17,9 Prozent, gefolgt von Hamburg, München und Köln. In Leipzig soll sich der Studie zufolge dabei mittlerweile eine besonders starke Privatquartierszene herausgebildet haben.

 

Service Tipp: Was sie vor dem Kauf einer Immobilie wissen sollten

29.04.2016

e-book

Wie in unserem letzten Blogpost zu lesen war, boomt der Leipziger Immobilienmarkt wie nie zuvor. Immer mehr Leipziger erfüllen sich demnach den Traum vom Eigenheim oder der Eigentumswohnung. Bevor dieser Traum jedoch Realität wird, müssen zukünftige Eigentümer sehr häufig manch knifflige Entscheidung treffen. Die Fragen reichen hier von „Kann ich mir das überhaupt leisten“ bis hin zu „Möchte ich ein Architektenhaus oder doch lieber ein schlüsselfertiges Massivheim?“

Egal für welchen Weg man sich entscheidet – in der Planungsphase treten immer wieder Fragen auf, die einen ratlos zurücklassen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich von Anfang an gut zu belesen und sich natürlich auch zweite Meinungen einzuholen. Eine perfekte Grundlage für jegliche Entscheidungen liefert hier das kompakte E-Book der Verbraucherzentrale „Was sie vor dem Kauf einer Immobilie wissen sollten“. In dem 50-seitigen PDF werden zukünftigen Eigentümern beispielsweise die Basics der Baufinanzierung näher gebracht, wichtige Tipps vermittelt aber auch Hinweise gegeben, an welchen Punkten im Planungsprozess man besonders achtsam sein sollte (Stichwort: Kosten- und Vertragsfallen). Außerdem enthält das E-Book mehrere Links zu vertiefenden Themen, wie Gebäude Modernisierung, Energiesparen,  Recht und Verträge beim Hausbau“.

Rundum also ein gelungenes Nachschlagewerk, das die ein oder andere knifflige Entscheidung im Bau- oder Kaufprozess ungemein erleichtern kann.

Grundstücksmarktbericht zeigt rasante Entwicklung Leipzigs

27.04.2016

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Über 700.000 Einwohner soll Leipzig im Jahr 2030 zählen, so lauten die Prognosen der Stadt in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung für die Zukunft. Zum Vergleich: momentan leben in der Messestadt rund 570.00 Einwohner. Wir sprechen demnach über 130.000 neue Leipziger in den nächsten vierzehn Jahren – und das hat natürlich auch Auswirkungen auf den Immobilienmarkt.

Im neuen Grundstücksmarktbericht, der Mitte des Monats vom Rathaus veröffentlicht wurde, zeigt sich das bereits. Aus dem Bericht wird beispielsweise deutlich, dass in Leipzig im letzten Jahr deutlich mehr Immobilien-Kaufverträge zustande kamen. Waren es in den Vorjahren noch 6642, so stieg diese Zahl im letzten Jahr auf 7568 an. Wie unsere Tabelle zeigt, wurden 2015 jedoch nicht nur mehr Eigentumswohnungen verkauft, sondern auch unbebaute und bebaute Grundstücke. Man kann demnach von einem Rekord-Immobilienjahr 2015 sprechen.

Das sieht auch Dorothee Durbau vom Bau-Dezernat der Stadt so – sie beschreibt die derzeitige Immobilien-Situation in Leipzig als extrem und  meint, dass in der Messestadt nun innerhalb kürzester Zeit das nachgeholt werde, was in anderen Städten normalerweise 10 bis 20 Jahre bräuchte. Abzuwarten bleibt, wie sich die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt in den kommenden Monaten entwickeln wird – momentan sieht jedenfalls alles danach aus, als würden dem Leipziger Immobilienmarkt weiterhin rosige Zeiten bevorstehen.

abgeschlossene Verkäufe

(ggü. Vorjahr)

Umsatz

(ggü. Vorjahr)

Eigentumswohnungen 4540 775,5 Mio. €
Unbebaute Grundstücke 844 (+ 9%) 148 Mio. € (+77 %)
Bebaute Grundstücke 1586 (- 0,3%) 1,695 Mrd. € (+72 %)

 

Vom Boom der Leipziger Hainstraße

08.04.2016

hainstraße

Von 45 auf 90 Euro/m2  – in nur fünf Jahren haben sich die Ladenmieten in der Leipziger Hainstraße verdoppelt. Ein weiterer Anstieg ist dabei derzeit nicht ausgeschlossen, denn die ehemalige triste Gasse in Richtung Blechbüchse mausert sich mit jedem Jahr mehr und mehr zu einer Konkurrenz für die beliebte Peterstraße. Der Startschuss für das „Hainstraßen-Makeover“ fiel mit Beginn des Baus der Höfe am Brühl 2010. Seitdem tauchten immer mehr Läden in der Straße auf (unter ihnen z.B.: die Discounterkette TK Maxx oder auch der Markenschuhladen Humanic) für die mehrere Häuser grundsaniert wurden. Bis Anfang 2016 war der Look der neuen Einkaufsstraße jedoch trotzdem noch nicht allzu einladend, da ein riesiges Baugerüst die Hainspitze verhüllte.

Was hinter diesem Gerüst im Laufe der Zeit entstand, sollte der Hainstraße jedoch den letzten Schliff hin zur neuen Top-Einkaufsmeile verpassen: Seit Dezember letzten Jahres ist der 90 Millionen Euro teure Neubau, der auch als Primark-Haus bezeichnet wird, an der Hainspitze nun zu bestaunen. Seit geraumer Zeit befindet sich im Untergeschoss des Hauses ein Rewe-City-Markt. Gestern feierte der Hauptmieter Primark seine Eröffnung, ab Juni eröffnet dann auch das ANA Arthotel seine Pforten im Gebäude mit knapp 100 Zimmern.

Weitere Ladenflächen in der Hainspitze haben sich außerdem Edeka, dm und Vodafone gesichert. Diese Fülle an Einkaufsmöglichkeiten und auch die perfekte Lage zwischen Marktplatz und den Höfen am Brühl werden nun wohl alsbald dafür sorgen, dass der Kundenstrom in der Gasse enorm ansteigt. Allen Kaufverrückten bietet sich mit dem Ensemble aus Hain-, Peters- und Grimmaischen Straße nun also ein wahres Shoppingparadies.

Diskussion um Mietpreisbremse in Sachsen

30.03.2016

„Meiner Ansicht nach entspricht der Dresdner Wohnungsmarkt in Gänze und der Leipziger Wohnungsmarkt in Teilbereichen den vom Bund geforderten Kriterien als Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt„. Mit diesem Statement reagierte Wolfram Günther, Abgeordneter der Grünen, jetzt empört auf die Tatsache, dass Sachsen als eines der letzten vier Bundesländer noch immer die Einführung der Mietpreisbremse verweigert.

Die sächsische Landesregierung tut sich indes schwer die angespannten Wohnungsmärkte in Dresden und Leipzig überhaupt wahrzunehmen und kontert auf Günthers Ansage hin mit den Ergebnisse eines aktuellen von der empiricia AG Berlin erstellten Gutachtens, wonach in sächsischen Gemeinden keinesfalls die Rede von einer angespannten Wohnungsmarkt-Situation sein kann. Dieses Gutachten basiert jedoch auf Daten der Jahre 2011 bis 2014 und nimmt Maß an den Durchschnitteinkommen anstatt nach den jeweiligen Einkommensgruppen zu differenzieren, weshalb Günther scharf kritisiert. „Das Gutachten ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht.“.

Vor allem für niedrige Einkommensgruppen wird das Nicht-Inkrafttreten der Mietpreisbremse in Sachsen zunehmend zur Belastung. Zwar wird im Bundesland mehr gebaut als im Vergleich zu den Vorjahren, jedoch können sich Niedrigverdiener in Sachsen die Mietpreise für diese Neubauwohnungen oft nicht leisten, wodurch in den beiden sächsischen Großstädten vor allem im Segment der bezahlbaren Mieten ein drastischer Rückgang des Angebots zu verzeichnen ist. Für wie lange die sächsische Regierung ihre Augen vor diesen Problemen weiterhin verschließt, bleibt nun abzuwarten.

Was es mit der Mietpreisbremse überhaupt auf sich hat, kann übrigens in unserem Post „Mietpreisbremse – die drei wichtigsten Fragen“ vom 04. März 2016 nachgelesen werden.

Zinsbindung: Die Qual der Wahl

29.03.2016

 

Die Immobilien-Finanzierung zählt sicher nicht unbedingt zu den Lieblingsthemen von Häusle-Bauern und zukünftigen Besitzern von  Eigentumswohnungen. Trotzdem ist es wichtig sich damit auseinanderzusetzen, denn vor allem während des derzeit historischen Zinstiefs sollte die Dauer der Zinsbindung gut durchdacht werden. Möglich ist hinsichtlich der Zinsbindung viel – ob man sich für 10 oder doch eher 40 Jahre der Gebundenheit entscheidet, hängt dabei in den meisten Fällen von den individuellen Bedürfnissen nach Flexibilität und Sicherheit der Kreditnehmer ab.

Momentan sind die Darlehenszinsen sehr niedrig, was vor allem Kreditnehmer mit einem finanziell begrenzen Spielraum dazu bewegt, sich diese günstigen Konditionen über einen langen Zeitraum zu sichern. Vorteil dieser langen Zinsbindung sind die festen monatlichen Raten und die sich dadurch ergebende langfristig Planungssicherheit. Im Hinterkopf sollte man bei diesem Vorhaben jedoch die Zinsaufschläge behalten, die umso höher ausfallen, je länger die vereinbarte Zinsbindung angedacht ist. Außerdem gibt es dank gesetzlichem Kündigungsrecht die Möglichkeit, bei einem noch weiter absinkenden Zinsniveau, aus dem vereinbarten Vertrag auszusteigen. Kreditnehmer mit einer langen Zinsbindung müssen demnach keine Strafgebühr fürchten.

Doch auch für Kreditnehmer, die sich für kurze Zinsbindung entscheiden, entstehen Vorteile. So ist beispielsweise der Zinssatz meist geringer und das Darlehen also dementsprechend preiswerter als bei längeren Zinsbindungen. Problematisch ist dabei, dass die Restschulden nach Vertragsende meist hoch ausfallen, was sich wiederum negativ auf eine anschließende Finanzierung auswirkt.

Ob nun lange oder kurze Zinsbindung – eines müssen zukünftige Kreditnehmer jedoch in jedem Fall beachten: Sämtliche Nebenkosten sowie zusätzlich 10 bis 20 Prozent des Immobilien-Kaufpreises sollten stets aus eigenen Mitteln finanzierbar sein. So dürfen die Gebühren für Makler, Notare und auch die Grunderwerbssteuer nicht vergessen werden – bei denen schnell zehn Prozent des Kaufpreises zusammen kommen können. Bei der Ermittlung der monatlichen Kaufrate sollte man sich also in keinem Fall finanziell überschätzen, um der Gefahr zu entgehen, die monatlichen Raten irgendwann nicht mehr ausreichend begleichen zu können.

Service-Tipp: Frühjahrsputz

18.03.2016

Den 20. März haben wir uns im Kalender rot angekreuzt, denn dann beginnt (zumindest astronomisch) endlich der lang ersehnte Frühling! Jedoch sollten wir uns vorerst nicht auf allzu frühlingshafte Temperaturen einstellen, meint doch der Deutsche Wetterdienst, dass von Frühling noch lange keine Rede sei, da die Tage bis Ostern von Nachtfrost und Tageswerten von 8-11 Grad geprägt sind. Doch von diesen Aussichten lassen wir uns nicht die Laune verderben, denn die Zeit bis zum ersten richtigen Frühlingstag  wissen wir gekonnt zu überbrücken. Wie? Na, mit dem alljährlichen Frühjahrputz! Wer bei diesem Wort laut aufstöhnt, weil er sich eigentlich auf ein entspanntes Wochenende oder den lang ersehnten Osterurlaub gefreut hat und Putzen dabei eigentlich keinen Platz einnehmen sollte, dem sei gesagt, der Frühjahrsputz kann sogar richtig Spaß machen! Wichtig ist nur, ein paar einfache Tricks zu berücksichtigen, damit das Putzen a) schön schnell geht und man b) nicht die Motivation dabei verliert.

Deshalb hier unsere drei ultimativen Frühjahrsputz-Tipps mit denen das eigenen Haus oder die Wohnung in kurzer Zeit in neuem Glanz erstrahlt:

1) Die Planung ist das A und O. Deshalb sollte man sich im Vorfeld zuerst überlegen, an welchem Tag bislang nichts im Terminkalender ansteht und das Putzen fest einplanen. Außerdem ist es ratsam vor dem Frühjahrsputz zu überlegen, welche Putzmittel man dringend benötigt und welche zur Neige gehen. So ist man am großen Tag perfekt ausgerüstet. Hier findet ihr eine umfassende Frühjahrsputz-Checkliste.

2) Aufgabenverteilung ist beim Frühjahrsputz sehr wichtig! Wer will schließlich, dass seine Mitbewohner gemütlich auf dem Sofa relaxen, während man selbst allein gegen Staub und Co. kämpft? Am besten also man bespricht schon am Vortag, wer für welche Zimmer verantwortlich ist und belohnt sich dann zusammen für das geputzte Heim – zum Beispiel mit einem Restaurantbesuch am Abend oder neuer Wohn-Deko.

3) Gute Putz-Musik sorgt für gute Laune. Sich mit dem Staubsauger oder Wischer so richtig beschwingt durch das Haus zu bewegen, klappt schließlich am besten zu motivierenden Tracks. So kommt man zum einen schneller voran und vergisst zum anderen, dass man Putzen eigentlich gar nicht mag. Hier findet ihr eine perfekte Putz-Playlist.

Wohnungsbau-Offensive der Bundesregierung

11.03.2016

Gestern fiel in der Bundesregierung der Beschluss, den Wohnungsbau stark zu forcieren – geplant sind 350.000 Neubauten pro Jahr.  „Von gegenwärtig rund 270.000 fertiggestellten Wohnungen müssen wir uns auf mindestens 350.000 Wohnungen im Jahr steigern. Dafür gilt es, Hemmnisse zu beseitigen und Anreize zu setzen – und zwar auf allen föderalen Ebenen.“, so die Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) bezüglich der neuen Wohnungsbau-Offensive. Hendricks stellt in diesem Zusammenhang einige Forderungen an die Länder und Kommunen und meint, dass diese freie Flächen für die geplanten Bebauungen zügig und kostengünstig zur Verfügung stellen sollen. Gleichzeitig empfiehlt die Bundesbauministerin den Ländern eine Anpassung der Richtlinien zur verbilligten Abgabe von Grundstücken an das kommunale Haushaltsrecht vorzunehmen sowie ihre Landesbauordnungen untereinander anzugleichen und  zu harmonisieren. Insgesamt 30 Seiten umfasst der Zehn-Punkte-Wohnungsbauplan der Bundesregierung und ist mittlerweile überfällig, denn in vielen Städten übersteigt die Nachfrage schon seit geraumer Zeit deutlich das Angebot, was durch die Flüchtlingszuwanderung zusätzlich verstärkt wird. Gleichzeitig nimmt auch die Zahl der allein Lebenden in Deutschland seit mehreren Jahren stetig zu. Wohnungsmangel und  Mietpreisanstiege sind die Folge.

Nun bleibt es abzuwarten, Inwieweit und vor allem, wie schnell, die einzelnen Länder den Forderungen von Hendricks nachkommen werden. Sicher ist: die aktuelle Lage auf dem Wohnungsmarkt muss sich in jedem Fall schleunigst verbessern.

Mietpreisbremse – die drei wichtigsten Fragen

04.03.2016

Die Mietpreisbremse gilt in vielen Teilen Deutschlands seit letztem Frühsommer und soll, wie es der Name bereits vermuten lässt, dafür sorgen, dass die Mietpreise abgebremst werden und demnach nicht mehr so rasant ansteigen, wie in den vergangenen Jahren. Vor der Mietpreisebremse konnten Vermieter in Deutschland nach Modernisierungsarbeiten an Wohnungen oder bei der Neuvermietung dieser so viel Miete verlangen, wie sie für angemessen hielten. Das führte jedoch vor allem in Ballungsgebieten und/oder begehrten Innenstadtlagen zu extremen Preissprüngen von bis zu 40 Prozent. Dieses Problem regelt die Mietpreisbremse, indem Vermieter gezwungen sind, die Mietpreise so zu gestalten, dass sie nur noch bis maximal 10 Prozent über dem Niveau ortsüblicher Vergleichsmieten liegen. Die drei wichtigsten Fragen für Mieter und Vermieter rund um das Thema Mietpreisbremse wollen wir im Folgenden beantworten:

Gibt es Ausnahmen und wenn ja, welche?

Insgesamt beinhaltet das Gesetz zur Mietpreisbremse drei Ausnahmen. Sie betreffen zum einen Neubauten, die nach dem 1.10-2014 zum ersten Mal vermietet wurden. Zum anderen bilden auch umfassende Modernisierungen eine Ausnahme. Darunter fallen all diejenigen Modernisierungen, bei denen mehr als ein Drittel der Mittel aufgewendet wurde, die ein vergleichbarer Neubau kosten würde. Die dritte Ausnahme bilden bereits bestehende Mietverträge. Demnach dürfen Wohnungen, bei denen der Mietpreis schon vor Inkrafttreten der Mietpreisbremse mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete lag, auch zukünftig so (teuer) vermietet werden.

Wie verhält es sich mit einfachen Modernisierungen?

Nach wie vor gilt, dass elf Prozent der Modernisierungskosten pro Jahr auf die Mieter umgelegt werden können, auch wenn sich der Mietpreis dadurch über die Zehn-Prozent-Schwelle hinaus erhöht. Der Mieter hat dabei stets einen Anspruch darauf zu erfahren, was der Vermieter für Modernisierungsarbeiten plant und wieviel diese den Mieter kosten werden, wodurch er einschätzen kann, inwiefern die zulässige Miete überschritten wird.

Was tun bei zu hoher Miete?

Sollten Mietern feststellen, dass ihre Miete um mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt, handelt es sich um eine unzulässige Forderung des Vermieters, sofern keine der drei genannten Ausnahmen besteht. Die Mieter haben in diesesm Fall das Recht, die zu viel verlange Miete einzubehalten und zwar auch, wenn der Mietvertrag mit den zu hohen Forderung bereits unterschrieben ist. Voraussetzung ist jedoch, dass die Mieter den Vermieter durch eine qualifizierte Rüge auf den zu hohen Mietpreis aufmerksam machen.Gut zu wissen: Im zweiten Halbjahr 2015 verzeichnete Leipzig mit einem Plus von acht Prozent den höchste Anstieg der angebotenen Mietpreise gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bislang ist die Mietpreisbremse, trotz wiederholter Forderungen nach einer baldigen Anwendung, nicht in der sächsischen Messestadt eingezogen. Sobald das der Fall sein sollte, erfahrt ihr es natürlich hier.

Bau- & Wohnmessen 2016

26.02.2016

Blurred business people at a trade fair / Verschwommene Geschftsleute auf einer Messe

Egal ob nun kleine Renovierungsarbeiten in den eigenen vier Wänden, eine Umgestaltung des Gartens oder gar der Bau eines ganzen Hauses – zwangsläufig bringen solche Vorhaben stundenlange Recherchen im Internet mit sich. Natürlich möchte man schließlich alles genauestens planen, Angebote vergleichen und auch ja Produkte von hoher Qualität kaufen, sei es nun in Bezug auf die perfekte neue Wandfarbe, eine witterungsbeständige Gartenleuchte oder die neue Haustür. Wie oft wünscht man sich in genau solchen Momenten einen Fachmann zur Seite, der genau weiß, wie man seine Ideen am besten in die Tat umsetzt.

Wer keine Lust mehr hat, alleine grübelnd vorm Laptop zu verbringen und endlich mit seinem Vorhaben starten will, der sollte sich den Besuch einer Bau & Wohnmesse überlegen. Deutschlandweit finden jährlich mehrere Messen rund um das Thema Haus und Garten statt, deren Besuch mehrere Vorteile mit sich bringt. Zu nennen wären hier der direkte Kontakt zum Unternehmen, das Überprüfen der Qualität von Produkten vor Ort, die Möglichkeit sich kostenlos Rat von Experten einzuholen sowie der direkte Vergleich von Angeboten. Überzeugt? Dann werft doch mal einen Blick auf unserer Messen-Liste, in der wir euch die wichtigsten Bau & Wohnmessen für die nächsten neun Monate zusammengestellt haben:

01.-03.04.2016 BAUMESSE (Darmstadt)
21./22.05.2016 MEIN ZUHAUSE (Braunschweig)
09.-12.06.2016 HOME & GARDEN (Berlin)
22.-24.07.2016 MAISON & JARDIN (Mußbach)
29.09.-03.10.2016 HAUS & WOHNEN (Dortmund)
14.-16.10.2016 WOHNIDEE & LIFESTYLE (Rostock)

Service-Tipp: Richtig Lüften

19.02.2016

Lüften will gelernt sein: Obwohl jeder zu wissen glaubt, wie man die eigenen Wohnräume lüften sollte, machen es nur wenige wirklich richtig. Deshalb wollen wir euch im Folgenden erklären, warum es überhaupt wichtig ist, regelmäßig die Wohnung oder das eigene Haus zu lüften und was man dabei beachten sollte.

Zu allererst sollten wir uns die Vorteile gut belüfteter Wohnräume vor Augen führen. An oberster Stelle steht dabei natürlich die Verbesserung der Luftqualität. Abgestandene Luft in den eigenen vier Wänden kann auf Dauer zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wie beispielsweise Kopfschmerzen führen, weshalb es umso wichtiger ist, dafür zu sorgen, frische Luft von draußen nach drinnen zu lassen. Neben einer verbesserten Luftqualität, sorgt richtiges Lüften aber natürlich auch für das Abführen von Luftfeuchtigkeit. Und das ist sehr wichtig, denn befindet sich in Wohnräumen eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann das das Wachstum von Schimmelpilzsporen und Hausstaubmilben begünstigen. Vor allem in Bad und Küche kann die Luftfeuchtigkeit schnell zu hoch werden – aber auch im Schlafzimmer, wenn nachts ohne angekipptes oder offenes Fenster geschlafen wird.

Alles gut und schön, aber wie lüftet man denn nun eigentlich richtig? Die goldene Regel lautet: Stoß- anstatt Dauerlüften! Viele Menschen denken, dass es das Beste ist, wenn sie so oft und lange wie möglich die Fenster in den Wohnräumen angekippt lassen. Das ist jedoch ein Trugschluss, denn dieses Dauer-Lüften sorgt weder für einen ausreichenden Luftaustausch, noch wirkt es der Bildung von Schimmel und Co. Entgegen. Dadurch, dass die fensternahen Wände auf diese Weise sehr schnell auskühlen, kann dort nämlich die Luftfeuchtigkeit kondensieren, wodurch ein perfekter Nährboden für Schimmelpilze entsteht. Stoßlüften heißt es also, was bedeutet, dass die Fenster ganz aufgemacht werden und das mindestens viermal pro Tag. Wie lange die Fenster aufbleiben ist dabei saisonal bedingt. So wird für die kalten Monate, Dezember bis Februar eine Dauer von je fünf Minuten vorgeschlagen, während die Fenster über die Sommermonate ungefähr 30 Minuten komplett geöffnet sein sollten.

Übrigens: Mieter sind in der Regel sogar dazu verpflichtet, regelmäßig für eine angemessene Lüftung der Wohnräume zu sorgen. Ein Grund mehr also von nun an, regelmäßig frische Luft von draußen nach drinnen zu lassen.

Bungalow, Ökohaus oder doch lieber Villa?

10.02.2016

path near pond to modern building at twilight

Ihr habt euch für das Jahr 2016 fest vorgenommen, endlich den Traum von einem eigenen Haus wahr werden zu lassen? Dann steht ihr wohl sehr bald vor der entscheidenden Frage, welche Art Haus ihr bald euer eigen nennen wollt. Drei verschiedene Typen stellen wir euch heute vor:

DER BUNGALOW

Bei einem Bungalow handelt es sich um einen flexiblen Haustyp. Er kann in Form eines Single-Hauses mit 80 Quadratmetern Wohnfläche oder auch als Einfamilienhaus mit über 150 Quadratmetern gebaut werden. Zentrales Merkmal des Haustyps ist, dass alle Wohnräume ebenerdig angelegt sind. So kommt man demnach ganz ohne Treppen aus, weshalb sich Bungalows sehr gut für barrierefreies Wohnen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die gesamte Wohnfläche eines Bungalows auf einer Ebene befindet, sind sie gegenüber einem mehrgeschossigen Haus deutliche kostengünstiger, benötigen jedoch als Domizil für eine gesamte Familie in den meisten Fällen eine größere Grundstücksfläche.

DAS ÖKOHAUS

Sinn eines Ökohauses ist es, das Wohnumfeld so gesund wie möglich zu gestalten. Das bedeutet, dass beim Bau auf gesundheitsbelastende Stoffe wie Asbest, Formaldehyd, Weichmacher und Bindemittel verzichtet wird. Der nachwachsende Rochstoff Holz steht bei diesem Haustyp meist im Vordergrund, jedoch gibt es mittlerweile auch Ökohäuser, die aus Vollstein oder Ziegel errichtet werden. Letztere gelten als besonders hautfreundlich, da sie ohne alkalische Bindemittel auskommen und die Luftfeuchtigkeit regulieren.

DIE VILLA

Der King unter den Häusern, die Villa, steht für höchsten Wohnkomfort. Sie wird meist auf sehr weitläufigen Gartengrundstücken errichtet und ist durch große, helle, lichtdurchflutete Räume gekennzeichnet. Eine Villa verlangt nicht nur nach einer imposanten Außengestaltung, sondern sollte auch innen im gehobenen Niveau ausgestattet sein. Vorteil eines solchen Haustyps ist, dass er sich beispielsweise für selbstständige Berufstätige wunderbar eignet, da sie im Haus, bei entsprechender Raumaufteilung, auch Geschäftsräume einrichten können. Nachteil: Eine Villa ist in jedem Fall ein kostspieliges Unterfangen, weshalb im Voraus genauestens geprüft werden sollte, ob man sich sowohl den Bau als auch die Bewirtschaftung leisten kann.

 

Zu Inspirationen, wie genau das Traumhaus gestaltet werden kann, gelangt man übrigens, wenn man sich die Gewinner des Deutschen Traumhauspreises 2015 ansieht. Für das passende Grundstück lohnt ein Blick auf das Angebot der Dr. Pascher Immobiliengruppe – momentan bieten wir zwei Schmankerl in der Nähe von Leipzig an.

 

Hoch hinaus am Connewitzer Kreuz

05.02.2016

Quelle: Thomas Hille / KLM

Quelle: Thomas Hille (KLM)

Leipzig – eine Spielwiese für Architekten. Die freien Bebauungsflächen, die in der Messestadt noch immer auch in sehr guten Lagen zu finden sind, mögen wohl die Phantasie vieler Architekten anregen.

Im Falle des Connewitzer Kreuzes, genauer gesagt der Ecke Selneckerstr./Wolfgang-Heinze-Str./Bornaische Str., träumt vor allem Thomas Hille von einem neuen Projekt. Der Leiter der Entwurfsabteilung beim Architekturbüro KLM, plant nämlich genau an dieser Stelle die Errichtung eines Hochhauses mit einer Höhe von 82 Metern. Genutzt werden soll es seiner Meinung nach als Studentenwohnheim mit 400 Zimmern zu je 23 Quadratmetern.

Bedarf besteht in jedem Fall, denn schließlich verzeichnet der Stadtteil einen erheblich höheren Bevölkerungszuwachs als im Leipzig Durchschnitt und ist vor allem bei jungen Leuten bekannt und beliebt. Zusätzlich würde das neue Studentenwohnheim mit seiner Nähe zur beliebten Karl-Liebknecht-Str. und der HTWK bei Erst-Semestlern punkten können. Bleibt nun also abzuwarten, ob Hille mit seiner Idee auf Anklang bei der Stadtverwaltung stößt. Anzunehmen ist es, denn bereits vor gut einem Jahr schlug der Architekt vor, ein öffentliches Gebäude auf der Freifläche zwischen der Leplay- und Brüderstraße zu bauen und mittlerweile plant die Stadt genau an dieser Stelle den Bau einer Grundschule.

Eine andere Frage ist jedoch, wie die Connewitzer Anwohner auf den Bau des neuen Studentenhochhauses reagieren werden. Allein die Errichtung eines Streetballplatzes unweit des geplanten Hochhauses dauerte jahrelang, da die Anwohner den Bau mit einer Klage abblockten.

Top 5 Apps für Häuslerbauer und Mieter

29.01.2016

                                           

„Die kleinen Helfer in der Tasche“ werden zunehmend beliebter: Mittlerweile vereint der Otto Normal-Verbraucher rund 26 Apps auf seinem Smartphone. Die Vielfalt der gebotenen Applikationen ist dabei nahezu endlos, denn allein im Google Play Store kann der Nutzer zwischen mehr als 1,5 Millionen Anwendungen wählen.

Neben sozialen Netzwerke, Instant Messengers und Spielen, finden sich dabei auch immer mehr Apps, die sich auch mit Wohnen und Bauen beschäftigen. Deshalb haben wir unser Smartphone gezückt und die angebotenen Apps zu diesem Thema etwas genauer unter die Lupe genommen. Diese fünf nützlichen „kleiner Helfer“ sind uns dabei besonders ins Auge gesprungen:

FMH Lexikon der Baufinanzierung

Diese App kann Häusle-Bauern die Finanzierungsproblematik erheblich erleichtern. Kurz und knapp erklärt sie die wichtigsten Begriffe und Fachausdrücke rund um das Thema Finanzplanung und sorgt so für besseren Durchblick im komplexen Bereich der Baufinanzierung.

ImmoByte Baufinanzierung

Die Baufinanzierungs App ImmoByte ist ein wahrer Alleskönner – sie errechnet Annuitätsdarlehen mit oder ohne Volltilgung, Immobilieninvestitionen mit oder ohne Fremdfinanzierung sowie Wertsteigerung und Restschulden in Sekundenschnelle. Und das Beste: Die Rechnungen können als PDF gedruckt oder direkt aus der App heraus versandt werden.

Verbräuche – Verwalte alle Zähler

Wie der Name schon sagt, ist diese App ihr neuer Freund, wenn es um das Thema Strom, Gas, Heizöl oder Wasser geht. Nutzer können mit dieser Anwendung Zählerstände in Wohnung oder Haus erfassen und sich so kinderleicht beispielsweise Monatsverbräuche anzeigen lassen. Auch hier besteht die Möglichkeit, die Auswertungen als PDF zu speichern oder weiterzusenden, was eine Archivierung der Daten umso leichter macht.

My Measures

Mit der App können Sie im Handumdrehen die Maße von Räumen oder Gegenständen notiert werden. Das Prinzip: Sie fotografieren einfach beispielsweise ihr Wohnzimmer und haben dann die Möglichkeit jegliche Abstands- und Höhenmaße direkt im Foto festzuhalten. Wirrer Zettelwirtschaft kann so ein für alle Mal ade gesagt werden.

Houzz

Bei Houzz handelt es sich um die größte Online-Plattform rund um das Thema Wohnen und Einrichten. Nutzer der App können nach Wohnideen und Inspiration für die eigenen vier Wände suchen und ihre Lieblingsbilder in Ideenbüchern speichern. Außerdem verfügt die App über ein Portfolio von 800.000 aktiven Experten – per lokaler Suche findet so jeder den passenden Dienstleister für die Realisierung seiner Wohnträume ganz in der Nähe.

Ein Lichtblick für das Leipziger Astoria Hotel

22.01.2016

Credit: PHFoto

Credit: PHFoto

Fast 20 Jahre steht das einst schönste Hotel der DDR, das mittlerweile schon 100 Jahre alt ist, nun leer. In den kommenden Jahren könnte das Astoria Hotel jedoch endlich zu neuer Blüte gelangen, denn seit gut einem Monat ist das Gebäudeensemble in den Händen eines neuen Investors.

So erklärte eine Sprecherin des bisherigen Eigentümers Blackstone, dass das Astoria nicht mehr zu dessen Bestand gehören würde: „Neuer Eigentümer auch vom Astoria ist ein Joint venture aus Starwood Capital, i-Star und Brookfield“. Ganze 600 Millionen Euro bezahlten diese drei Firmen für das Leipziger DDR-Hotel. Zu Starwood Capital gehört mit Starwood Hotels & Resorts eine der weltweit größten Hotelgesellschaften. Auch das bekannte Hotel Fürstenhof in Leipzig wird bereits von der Gesellschaft betrieben. Der zweite Neu-Eigentümer i-Star gehört ebenfalls zum Großkonzern Starwood und das kanadische Unternehmen Brookfield bildet einen der weltweit größten Immobilienvermögensverwalter.

In guten Händen ist das Astoria damit auf jeden Fall und so steigen die Hoffnungen vieler Leipziger, dass das, bislang aufgrund des Leerstands, eher traurig anmutende Gebäudeensemble am Hauptbahnhof vielleicht schon in naher Zukunft wieder in altem Glanz erstrahlen könnte.

Vier Tipps für ein perfektes Winter-Wochenende in Leipzig

18.01.2016

                                           Er ist wieder zurück – der Winter in Leipzig. Und obwohl uns der Montagmorgen noch zum Gähnen bringt, überlegen wir schon, wie wir das kommende Winter-Wochenende in und um Leipzig am besten verbringen können. Ob draußen im Schnee oder drinnen in der Wärme – wir haben euch je zwei Tipps für Aktivitäten draußen und drinnen zusammengestellt und wünschen euch damit viel Spaß beim Pläneschmieden:

DRAUßEN

Tipp 1) Ein Winterspaziergang im Rosental mit einem traumhaften Blick auf Leipzig. Habt ihr erstmal die Zickzack-Treppen des Rosentaler Aussichtsturms überwältigt, dann werdet ihr mit einem freien Blick auf ganz Leipzig und vielleicht sogar auf die Giraffen des benachbarten Zoos belohnt. (Achtung, es könnte kalt werden, deswegen werft euch in euer wärmstes Winteroutfit und packt die gefüllte Thermoskanne mit ein.)

Tipp 2) Ausflug zum Cospudener See – wahlweise zu Fuß, mit dem Fahrrad (vorausgesetzt es liegt kein Schnee), dem Bus oder dem Auto. Warum es sich lohnt dem beliebten Badesee auch im Winter einen Besuch abzustatten? Weil man die Weitsicht und Ruhe der Erholungsoase mit einem Glühwein oder Tee einfach perfekt von einer der Seeterrassen aus genießen kann.

DRINNEN

Tipp 3) Keine Lust auf Fitnessstudio aber auch keine Lust auf der Couch zu vergammeln? Warum schnappt ihr euch nicht eure Besten und stattet der Eisarena in Taucha einen Besuch ab? Von Montag bis Sonntag können hier Groß und Klein die Schlittschuhe schwingen – entweder die selbst mitgebrachten oder die vor Ort geliehenen.

Tipp 4) Stöbern und Handeln – das könnt ihr am kommenden Samstag wieder beim sogenannten Nachflohmarkt im Kohlrabizirkus. Ab 15 Uhr können sich hier alle Freunde von Antik und Trödel an den Ständen von rund 200 Ausstellern satt sehen und um die schönsten Flohmarkt-Schätz feilschen.

Neues Jahr – Neue Rechte und Richtlinien für Eigentümer und Vermieter

08.01.2016

                                             

Sowohl Eigentümer als auch Mieter müssen sich 2016 auf neue und veränderte Immobilienrechte und –Regelungen einstellen. In unserem heutigen Überblick erfahren Sie deshalb von den vier wichtigsten Neuerungen:

  1. Das Bauvertragsrecht wird reformiert

Die für dieses Jahr geplanten Veränderungen des Gesetzes sollen dafür sorgen, dass für Käufer und Bauherren mehr Transparenz und Rechtssicherheit geschaffen wird. Die Änderungen umfassen dabei beispielsweise die Tatsache, dass von nun an in der Baubeschreibung der Zeitpunkt der Fertigstellung verbindlich festgehalten werden muss. Außerdem ist geplant, ein Widerrufsrecht für Bauverträge einzuführen.

  1. Für Neubauten gelten höhere energetische Anforderungen

Seit Jahresbeginn gilt die neue Energieeinsparverordnung. Darin ist festgehalten, dass der Primärenergiebedarf eines Neubaus um mindestens 25 Prozent geringer als die aktuell geltenden Standards für ein vergleichbares Haus ausfallen muss. Außerdem müssen künftige Eigenheimbesitzer auch für eine bessere Dämmung sorgen.

  1. Umsetzung der Mietpreisbremse in weiteren Bundesländern

Bislang war das Inkrafttreten des Gesetzes in neun Bundesländern beschlossene Sache – nun wollen weitere Bundesländer nachziehen. Zu ihnen gehören beispielsweise Brandenburg, Thüringen, Niedersachsen.

  1. Verschärftes Mietrecht

Der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, plant in diesem Zusammenhang eine Begrenzung der Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen. Während Vermieter nach Sanierungsmaßnahmen bislang 11 Prozent der Kosten auf die jahresmiete aufschlagen konnten, sollen es zukünftig nur noch 8 Prozent sein. Außerdem möchte er durchbringen, dass Mietern bei Zahlungsverzug mehr Rechte zustehen und sie demnach nicht mehr so schnell gekündigt werden können.